Gesehen werden

Du warst im Kindergarten schon immer ein unauffälliges Kind. In der Schule hast du dich zurück gehalten und irgendwie bist du nicht gern dort gewesen. Vielleicht warst du auch nicht besonders schön im Vergleich mit anderen. Hat dich jemand kritisiert und bloß gestellt, warst du peinlich berührt und es fiel dir schwer zu kontern.

Oft liegen die Wurzeln derartiger Minderwertigkeitskomplexe in der Kindheit – du wurdest von deinen Eltern nicht ernst genommen; nicht gesehen. Eventuell wurden deine Gedanken als weltfremden Schwachsinn abgetan oder belächelt. 

Glaubst du, dass du so wertvoll bist, wie jeder andere Mensch auch? Das bist du! Schalte den Kritiker in dir aus und komm in deine Kraft. Du hast Facetten und Stärken, die kein anderer hat. Ja, du bist ganz besonders! Zeige dich, damit man dich sehen kann! Nur so wirst du authentisch sein und per Resonanz ziehst du wieder Menschen an, die ebenfalls Kongruenz (Echtheit) an den Tag legen. Ja, es erfordert Mut, man selbst zu sein, doch es gibt nichts Schöneres, als sich in seinem Körper Zuhause zu fühlen.

 

Zeit zum Innehalten

Wir haben Mitte November und die Tage werden immer kürzer…und auch kälter. Ein Jahr ist schon vergangen, als der letzte Beitrag gepostet wurde. Wo ist die Zeit nur hin?
Der Herbst umfasst Monate, die zum Innehalten einladen.  Die Bäume verlieren ihre Blätter. Mir wird wieder deutlich, dass das Leben ein Zyklus vom Werden und Vergehen ist. Melancholie macht sich breit, wenn ich durch das goldene Laub streife. Unsere Tochter wird nächstes Jahr eingeschult und unser Sohn wirkt mit seinen acht Jahren schon unendlich reif. Nichts stagniert, denn Stillstand bedeutet Tod.

In mir wächst unser drittes Kind heran und parallel dazu habe ich eine Pflegestufe für meinen Großvater beantragt. Es ist schon erstaunlich, wie wenig Einfluss wir auf den Lauf des Lebens haben.

Und doch sind wir Akteure unseres Daseins und unsere mentale Ausrichtung beeinflusst unser Umfeld. Lasst uns mit offenen Armen das Ende des Jahres begrüßen und voller Dankbarkeit auf die vergangenen Monate schauen. Auch Selbstreflexion zeigt uns, welche Stärken wir erworben und welche Ressourcen wir noch haben.

So oft vergessen wir im Trubel des Alltages, was eigentlich wichtig ist: Wir selbst sind es. Unsere „Batterien“ müssen am Jahresende aufgeladen werden, damit wir neue Kraft für das kommende Jahr sammeln können. Wir sollten uns Zeit nehmen, um die eigenen Bedürfnisse zu erspüren.  Es kann so wohltuend sein, wenn wir ein Lavendelbad am Abend nehmen und unsere Haut im Anschluss gut bürsten, um dann eine pflegende Creme aufzutragen.  Kuschelt euch in Decken auf die Couch und genießt dabei einen warmen Kakao.

Ja, der Herbst lädt ein zum Innehalten, also lasst uns etwas die Zeit entschleunigen, damit wir wieder bei uns selbst ankommen.

Ich wünsche allen einen goldenen Herbst…eure Franzi

 

Veränderung…

Den heutigen Tag möchte ich passenderweise nutzen, um mal ein wenig Gedankengut  zu teilen.

Historisch betrachtet ist der Reformationstag vielleicht nur für einen bestimmten Personenkreis von tieferer Bedeutung, dennoch habe ich für mich – bei näherem Betrachten- einige Parallelen entdeckt.

Die Bedeutung für Kirche und Glauben möchte ich einmal außen vor lassen; dazu vielleicht an anderer Stelle mehr.

Der Begriff „Reformation“ ist auf viele Bereiche des Lebens anwendbar, sei es im großen Stil der Umstrukturierung in Unternehmen und Vereinen oder – wie im Fall Luthers- das Ändern bestehender Normen in einer Glaubensgemeinschaft; oder gar ganzen Gesellschaft. Das alles tangiert uns natürlich nur, solange wir uns in dem jeweiligen Rahmen bewegen. Gehen wir in den Feierabend oder sind wir allein in unseren vier Wänden, spielt das alles keine Rolle mehr für uns. Nachhaltigkeit geht für den Menschen im persönlichen Bereich gegen null.

Also warum nicht einfach sich selber und sein Umfeld reformieren? Sprich: alte, festgefahrene, „in Stein gemeißelte“ Angewohnheiten und Thesen ändern, abschaffen, über Bord werfen, Tschö mit ö… Ich empfinde das als einen sehr angenehmen Gedanken.

Reformation geht natürlich mit Veränderungen einher. Doch Veränderungen sind für viele Menschen negativ behaftet. Sie bedeuten Arbeit, möglicherweise Selbstdisziplin und ganz wichtig: sie verändern vielleicht die gewohnte Komfortzone. Deswegen: So wie es ist, läuft schon alles… Das ist ein oft gehörter Ausspruch.

Hier wird jetzt kein Ratgeber kommen „Wie verändere ich mein Leben… meine Essgewohnheiten… oder werde glücklich im Job.“ Dies gibt es heute zuhauf. Aber  vielleicht gibt es einen Anstoß – einfach mal das bisher Erreichte und Erlebte in Frage zustellen. Morgens vorm Spiegel mal ganz in Ruhe sein Spiegelbild lesen. Was brauche ich um wirklich glücklich zu sein? Erfüllt mich mein Job? Ist meine Partnerschaft am Leben?

Das sind Fragen die mich oft umtreiben. Bei einigen Punkten stehen die nächsten Wochen und Monate Veränderungen an. Was ich mir wünsche, ist letztendlich nur, bei allem mein Gesicht zu wahren und auf mein Gefühl zu vertrauen.

-Ralf-

 

 

 

 

Hallo Welt…

Hallo und herzlich willkommen auf unserer Seite.

Wer sind wir und was machen wir hier eigentlich- was machst DU hier?

Nun ja, wir sind eine vierköpfige Familie, die sich aus unterschiedlichen Richtungen aufeinander zu bewegt hat. Wir sind gewiss keine Bilderbuchfamilie und dennoch können wir ein Buch schreiben. Es ist jedoch so, dass wir mit der Geschichte wachsen werden, daher gibt es unsere Story häppchenweise auf dieser Seite.

Es ist noch nicht klar, wie sich diese Seite hier gestalten wird, doch sicher ist, dass wir dich an unserem Leben teilhaben lassen möchten. Waaaaruuuum? Weil wir binnen kurzer Zeit – ja, Zeit ist relativ- so ein enormes Energielevel erreicht haben, welches uns mit Liebe und Authentizität umhüllt. Wir möchten, dass du erfährst, wie simpel es sein kann, deinen Weg mit Herzensstärke zu gehen und daraus etwas ganz Großes entstehen zu lassen. Wir möchten, dass du weißt, dass gerade die Irrwege und schmerzhaften Erfahrungen sinnvoll sind. Der Mainstream ist nicht für dich bestimmt, sonst würdest du nicht hier auf unserer Seite landen.

Ja, das Leben ist nicht immer leicht und manchmal wird alles ganz düster um dich herum, deshalb brauchst du einen kleinen Lumich, der Licht ins Dunkel bringt…

Franzi & Ralf