Veränderung…

Den heutigen Tag möchte ich passenderweise nutzen, um mal ein wenig Gedankengut  zu teilen.

Historisch betrachtet ist der Reformationstag vielleicht nur für einen bestimmten Personenkreis von tieferer Bedeutung, dennoch habe ich für mich – bei näherem Betrachten- einige Parallelen entdeckt.

Die Bedeutung für Kirche und Glauben möchte ich einmal außen vor lassen; dazu vielleicht an anderer Stelle mehr.

Der Begriff „Reformation“ ist auf viele Bereiche des Lebens anwendbar, sei es im großen Stil der Umstrukturierung in Unternehmen und Vereinen oder – wie im Fall Luthers- das Ändern bestehender Normen in einer Glaubensgemeinschaft; oder gar ganzen Gesellschaft. Das alles tangiert uns natürlich nur, solange wir uns in dem jeweiligen Rahmen bewegen. Gehen wir in den Feierabend oder sind wir allein in unseren vier Wänden, spielt das alles keine Rolle mehr für uns. Nachhaltigkeit geht für den Menschen im persönlichen Bereich gegen null.

Also warum nicht einfach sich selber und sein Umfeld reformieren? Sprich: alte, festgefahrene, „in Stein gemeißelte“ Angewohnheiten und Thesen ändern, abschaffen, über Bord werfen, Tschö mit ö… Ich empfinde das als einen sehr angenehmen Gedanken.

Reformation geht natürlich mit Veränderungen einher. Doch Veränderungen sind für viele Menschen negativ behaftet. Sie bedeuten Arbeit, möglicherweise Selbstdisziplin und ganz wichtig: sie verändern vielleicht die gewohnte Komfortzone. Deswegen: So wie es ist, läuft schon alles… Das ist ein oft gehörter Ausspruch.

Hier wird jetzt kein Ratgeber kommen „Wie verändere ich mein Leben… meine Essgewohnheiten… oder werde glücklich im Job.“ Dies gibt es heute zuhauf. Aber  vielleicht gibt es einen Anstoß – einfach mal das bisher Erreichte und Erlebte in Frage zustellen. Morgens vorm Spiegel mal ganz in Ruhe sein Spiegelbild lesen. Was brauche ich um wirklich glücklich zu sein? Erfüllt mich mein Job? Ist meine Partnerschaft am Leben?

Das sind Fragen die mich oft umtreiben. Bei einigen Punkten stehen die nächsten Wochen und Monate Veränderungen an. Was ich mir wünsche, ist letztendlich nur, bei allem mein Gesicht zu wahren und auf mein Gefühl zu vertrauen.

-Ralf-

 

 

 

 

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