Zeit zum Innehalten

Wir haben Mitte November und die Tage werden immer kürzer…und auch kälter. Ein Jahr ist schon vergangen, als der letzte Beitrag gepostet wurde. Wo ist die Zeit nur hin?
Der Herbst umfasst Monate, die zum Innehalten einladen.  Die Bäume verlieren ihre Blätter. Mir wird wieder deutlich, dass das Leben ein Zyklus vom Werden und Vergehen ist. Melancholie macht sich breit, wenn ich durch das goldene Laub streife. Unsere Tochter wird nächstes Jahr eingeschult und unser Sohn wirkt mit seinen acht Jahren schon unendlich reif. Nichts stagniert, denn Stillstand bedeutet Tod.

In mir wächst unser drittes Kind heran und parallel dazu habe ich eine Pflegestufe für meinen Großvater beantragt. Es ist schon erstaunlich, wie wenig Einfluss wir auf den Lauf des Lebens haben.

Und doch sind wir Akteure unseres Daseins und unsere mentale Ausrichtung beeinflusst unser Umfeld. Lasst uns mit offenen Armen das Ende des Jahres begrüßen und voller Dankbarkeit auf die vergangenen Monate schauen. Auch Selbstreflexion zeigt uns, welche Stärken wir erworben und welche Ressourcen wir noch haben.

So oft vergessen wir im Trubel des Alltages, was eigentlich wichtig ist: Wir selbst sind es. Unsere „Batterien“ müssen am Jahresende aufgeladen werden, damit wir neue Kraft für das kommende Jahr sammeln können. Wir sollten uns Zeit nehmen, um die eigenen Bedürfnisse zu erspüren.  Es kann so wohltuend sein, wenn wir ein Lavendelbad am Abend nehmen und unsere Haut im Anschluss gut bürsten, um dann eine pflegende Creme aufzutragen.  Kuschelt euch in Decken auf die Couch und genießt dabei einen warmen Kakao.

Ja, der Herbst lädt ein zum Innehalten, also lasst uns etwas die Zeit entschleunigen, damit wir wieder bei uns selbst ankommen.

Ich wünsche allen einen goldenen Herbst…eure Franzi

 

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